Die zunehmende Überlastung der Netze bringt Bau- und Infrastrukturunternehmen in eine schwierige Lage. Projekte werden nicht oder zu spät an ein neues oder leistungsfähigeres Stromnetz angeschlossen, sodass die Bauarbeiten ins Stocken geraten können. Der milliardenschwere Ausbau des Stromnetzes wird viele Jahre dauern, und darauf können wir nicht warten. Wir brauchen Zwischenlösungen, wie z. B. Solarkollektoren und Windturbinen in Kombination mit lokalen, großen Stromspeichern.
Lokale Windturbinen und Solarkollektoren können einen Teil des benötigten Stroms erzeugen. Diesen Strom können wir direkt nutzen, aber auch speichern, was ausgesprochen sinnvoll ist, denn Sonne und Wind sind unzuverlässige Lieferanten. Manchmal produzieren sie in kurzer Zeit viel mehr Strom, als wir brauchen, und wenig später ist es windstill und bewölkt, und der Stromzähler steht still. Werden jedoch große Mengen Strom gespeichert, kann ein gleichmäßiger Stromfluss gewährleistet werden. Dies geschieht immer häufiger mit Hilfe von Batteriecontainern und einem intelligenten Überwachungs- und Steuerungssystem, was für viele Betreiber neu und nicht immer ungefährlich ist.

Sicherheitsrichtlinien für Energiespeichersysteme
Das Speichern großer Strommengen ist eine relativ neue Entwicklung, und das bedeutet, dass es noch nicht viele konkrete gesetzliche Regelungen gibt. Es gibt jedoch Richtlinien wie die niederländische PGS 37-1, die sich auf die sichere Speicherung von Strom in Energiespeichersystemen konzentriert. Sie legt beispielsweise fest, wie weit ein Behälter mit Lithiumbatterien von der Fassade entfernt sein muss, um Brandgefahr zu vermeiden. Sie legt auch die Zugangsmöglichkeiten für die Feuerwehr und Aspekte wie den Grad der Wasserdichtigkeit fest. Außerdem darf ein Batteriecontainer nicht im Wasser stehen, er muss aufrecht transportiert und aufgestellt werden, und es sollte möglich sein, um ihn herum zu gehen. Noch spannender wird es, wenn ein Akkupack oder ein Batteriecontainer innerhalb eines Gebäudes aufgestellt wird. Ein solches Energiespeichersystem muss mindestens 60 Minuten lang feuerbeständig sein, je nach örtlichen Gegebenheiten kann sogar eine Löschanlage mit Zubehör erforderlich werden.

Gute Beratung für unterbrechungsfreies Arbeiten
Die Arbeit mit einer vorübergehenden Stromversorgung ist komplexer, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Eine gute Beratung ist in diesem Fall sehr wichtig, um einerseits sicher zu arbeiten und andererseits die Kosten so gering wie möglich zu halten. Der Energiebedarf ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Waren früher zwei bis drei Energiequellen bei einem Projekt Standard, können es heute bis zu acht oder neun Quellen sein.
Monitoring und Controlling bieten hier die ideale Unterstützung. Anhand aller verfügbaren Daten ist sofort ersichtlich, ob der Energiebedarf gedeckt ist, ob alles richtig funktioniert und wo eventuell Probleme auftreten können. So bekommen Sie dieses komplexe Thema in den Griff, und als Endnutzer haben Sie zudem die notwendigen Nachweise, um Ihre Nachhaltigkeitsbemühungen zu untermauern.

